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Mules by sigrun woehr

2017 kürte ELLE diesen Schuh zum Schuh des Jahres - den Mule. Ein Schuh, mit oder ohne
Absatz, der vorne geschlossen ist und hinten offen und in den man einfach hineinschlüpfen kann.
Wie ein Schuhmodell, das eigentlich für das Schlafzimmer gedacht war, die Schuhwelt auf den
Kopf stellt, hier:

Die ersten Aufzeichnungen über die Mules kommen aus dem Alten Rom. Calcei Mullei/Mulleus war
ein roter Schuh, der von Senatoren getragen wurde. Später tauchte der Mule im Alten Ägypten und
im Osmanischen Reich auf. Doch erst in Europa im sechzehnten Jahrhundert gewann der Mule
richtig an Popularität. Hier, im westlichen Europa, gerade in Frankreich, wurde der Mule als
Schlafzimmerschuh getragen. Im Prinzip eine elegante Pantoffel für Zuhause. Niemals wurden sie
jedoch außerhalb des Haus getragen. Bis zum neunzehnten Jahrhundert war dies auch so die
Regel.

Der große Umschwung kam im einundzwanzigsten Jahrhundert. Schuhdesigner kamen auf den
lang vergessenen Mule zurück. Der beliebte Charakter Carrie Bradshaw aus der TV-Serie Sex and
the City trug regelmäßig Mules. Auf der Liste des Mode-Magazins Marie Claire waren sechs der
sechsunddreißig Top-Schuhe von Carrie Bradshaw Mules.

2015 kam dann der ultimative Durchbruch des Mules. Gucci stellte unter Chefdesinger Alessandro
Michele der Modewelt seinen Princetown Mule vor. Die Sohleninnenseite war damals mit
Kängurufell besetzt. Nach Protesten von Tierschützern wechselte Gucci das Fell mit Lammfell aus,
oder aber, man kann den Mule inzwischen auch ganz ohne Fell erwerben. Egal ob aus Samt,
Leder, mit Fell oder ohne, das goldene Pferdegebiss und das schlanke, längliche Schuhdesign ist
Erkennungsmerkmal beim Princetown. Seitdem kann man gewiss sagen, dass der Mule zum
Modeliebling Nummer eins unter den Celebrities und Fashion-Insidern wurde. Kein Wunder wurde
er vom Modemagazin ELLE zum Schuh des Jahres 2017 gekürt.

Das Vorteil am Mule ist, dass man ihn nahezu zu jedem Outfit tragen kann. Zu Jeans, Röcken, gar
zu eleganten Kleidern. Nur bei kälteren Temperaturen, trotz Fell, bleibt der Mule besser im
Schuhschrank.

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